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Varel

Varel und LOSLAND

Die Stadt Varel ist die zehnte Kommune im Demokratie-Projekt LOSLAND. Nach Vorgesprächen mit Bürgermeister Gerd-Christian Wagner und einer Vorstellung des Projektes im Verwaltungsausschuss, hat der Rat im März 2022 ohne Gegenstimme den Beschluss für einen Beteiligungsprozess gefasst. In Varel gibt es bereits ein konkretes Thema, mit dem sich der Rat aus Bürgerinnen und Bürgern beschäftigen soll: Die Zukunft der Vareler Veranstaltungsorte, darunter das Tivoli, ein stark sanierungsbedürftiges Gebäude.

Termine

Info-Veranstaltung

11. Mai 2022, 19.00 Uhr

Öffentliche Informationsveranstaltung zum LOSLAND-Prozess in Varel in der Weberei

Wissenswertes über Varel

Varel am Jadebusen ist die größte Stadt im Landkreis Friesland und liegt südlich von Wilhelmshaven. Die Stadt ist umgeben von Wald, Meer und Marschwiesen. Bei Ebbe kann man einen weiten Blick über das Weltnaturerbe Wattenmeer werfen, das besondere Bedeutung für die weltweite Biodiversität hat. Wahrzeichen der Stadt sind das Nordseebad Dangast, der Vareler Hafen, die Windmühle und der Wasserturm, das Museum Spijöök und der historische Schloßplatz im Zentrum der Stadt.

Varel
Postleitzahl: 26316
Bevölkerung: 23.984
Landkreis: Friesland
Orts-/Gemeinde-/Stadtteile:
Altjührden, Borgstede, Büppel, Dangast, Dangastermoor, Grünenkamp, Hohelucht, Hohenberge, Jeringhave, Jethausen, Langendamm, Moorhausen, Neudorf, Neuenwege, Obenstrohe, Rallenbüschen, Rosenberg, Seghorn, Streek, Varel Stadtkern, Winkelsheide

SPD (13 Sitze), Zukunft Varel (7 Sitze), CDU (6 Sitze), Bündnis 90/Die Grünen (4 Sitze), FDP (1 Sitz), Klare Kante (1 Sitz)

Mitarbeitende in der Verwaltung: 110

Website: www.varel.de/
Der Bürgermeister von Varel
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Gerd-Christian Wagner:

Gerd-Christian Wagner ist 1964 in Varel geboren. Über die Juso-Arbeit fand er den Weg in die Politik und ist bis heute Mitglied der SPD. Seit 2006 ist der Verwaltungswirt und Diplomkaufmann hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Varel und wurde 2014 und 2021 im Amt bestätigt. Gerd-Christian Wagners Motto lautet: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Foto: Gerd-Christian Wagner

Drei Fragen an Gerd-Christian Wagner

Warum haben Sie sich für eine Teilnahme an LOSLAND eingesetzt?

Wir Kommunen sind in der Regel eher klassisch unterwegs und Bürgerbeteiligung wird meist in Form von Information der Bürgerinnen und Bürger gelebt. Mit dem Projekt bekommen wir ein Instrument an die Hand, um zu testen, wie Bürgerbeteiligung anders funktionieren kann. Wir müssen uns neuen Dingen widmen und es ist gut, dass wir diesen neuen Weg begleitet einschlagen können.

Was muss sich ändern in der Politik?

Die Politik braucht mehr Offenheit gegenüber dem Prozess. Als Kommunalpolitiker lässt man sich leicht vor einen Karren spannen. Wir sollten keine Klientelpolitik betreiben und versuchen, die eigene Wählerschaft zu befriedigen, sondern wir sollten herausfinden, welcher der beste Weg für alle Bürgerinnen und Bürger ist. Wenn wir alte Mechanismen aufbrechen wollen, müssen wir mehr Demokratie wagen und die Dinge einfach mal zulassen.

Was verstehen Sie unter Enkeltauglichkeit?

Wie soll die Welt von übermorgen aussehen? Wie sollen unsere Kinder das vorfinden, was wir hinterlassen? Unser Ziel muss sein, so zu gestalten, dass auch die kommenden Generationen hier vernünftig leben. Wenn ich es für mich herunterbreche, geht es um Kindergärten, Grundschulen, eine vernünftige Infrastruktur und was mir auch wichtig ist: Die Menschen näher zueinander zu bringen und gemeinsam mehr vom Leben zu haben.

Aus der Presse

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13.05.2022, Nordwest Zeitung, „Andere Sichtweisen sollen in Entscheidung einfließen“

Das Projekt „Losland“ ist in Varel gestartet. Die Bürger sollen an der Entscheidungsfindung über einen zukünftigen Veranstaltungsraum in Varel eingebunden werden.

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04.05.2022, Nordwest Zeitung, Thilo Schröder, Am 11. Mai gibt es eine Infoveranstaltung zum „Losland“-Projekt

Die Stadt Varel informiert am Mittwoch, 11. Mai, über das „Losland“-Projekt. Dabei soll unter Bürgerbeteiligung erarbeitet werden, wie Varel enkeltauglicher gestaltet werden kann.

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23.04.2022, Nordwest Zeitung, Thilo Schröder, Projekt „LOSLAND“ in Varel –Auswahl der Bürger beginnt

Bürger in Varel dürfen künftig daran mitwirken, ihre Stadt enkeltauglich zu gestalten. Kommende Woche werden für die Organisationsgruppe des Bürgerrats in Varel zwei Bürger ausgelost.

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08.04.2022, Nordwest Zeitung, Michael Tietz, Es kann losgehen mit „Losland“

Die Stadt Varel ist eine von bundesweit zehn Kommunen, die sich am gleichnamigen Projekt beteiligen können. Welche Zukunft hat das Tivoli als städtischer Veranstaltungsraum? Mit dieser Frage soll sich nun ein Bürgerrat auseinandersetzen.